aEEG-Begriffsliste

Amplitude
Die Messung der Gehirnaktivität als elektrisches Signal, gemessen in Mikrovolt (µv) von Spitze zu Spitze.

Amplitudenintegriertes EEG (aEEG) 
Eine Zeitkomprimierungstechnik zur Darstellung langer EEG-Aufzeichnungen mit Hilfe eines asymmetrischen Filters, eines Spitzengleichrichters und eines semilogarithmischen Verstärkers.

Artefakt
Jedes elektrische Signal, das mit einem EEG-Gerät von einer anderen Quelle als dem Gehirn erfasst wird (zum Beispiel Elektroden- oder Kabelbewegungen, Wechselstromrauschen, Ventilatorrauschen).

Elektrode
Auf einem Kopfhautbereich oder in einem Gehirnbereich angebrachter Leiter zur Erfassung der elektrischen Gehirnaktivität.

Frequenz
Anzahl vollständiger Zyklen sich wiederholender Wellen oder Komplexe in einer Sekunde, gemessen in Hertz (Hz).

Impedanz
Dem Stromfluss entgegenwirkender Widerstand in einem elektrischen Leiter, dient zur Messung der Qualität des Kontakts zwischen Elektrode und Kopfhaut.

Impedanzwerte werden durch Eingabe eines geringen Dauerstromsignals in jede Elektrode und durch die Messung der Potenzialdifferenz über die Schnittstelle Elektrode/Kopfhaut ermittelt (die nach dem Ohmschen Gesetz proportional ist zur Impedanz). Für jede Sensorelektrode werden unterschiedliche Frequenzen verwendet.

Internationales 10-20-System
Standardisierte Elektrodenpositionen, basierend auf dem Verlauf der Kopfhaut-Meridiane.

Ungerade Zahlen stellen die linke Gehirnhälfte dar.

Gerade Zahlen stellen die rechte Gehirnhälfte dar.

Montage
Die Art der Anordnung der Elektrodenpaare zur Erzeugung von Kanälen mit EEG-Informationen.

P/N 004516B